Sylvia Berndt und Dirk Rehberg im Interview
   
 
 
 

 

"Den PR-Bedarf professionell decken"
Interview mit Dirk Rehberg und Sylvia Lettmann

Seit 2003 führen die Journalisten Dirk Rehberg und Sylvia Lettmann die PR-Agentur Bene Kom in Meerbusch. Die Spezialisten für das geschriebene Wort berichten im Interview über ihre Arbeit und den Nutzen von Öffentlichkeitsarbeit für Unternehmen. 

Wie lautet Ihr Fazit für das vergangene Jahr?

Sylvia Lettmann:
Unser Angebotsspektrum ist entsprechend der Kundenbedürfnisse gewachsen: Neben der klassischen Pressearbeit und dem Erstellen von Newslettern sorgen wir auch für unternehmensinterne Kommunikation, Zielgruppendialoge, Webseiten-Gestaltung und -Pflege, Vertriebsunterstützung durch knackige Anwenderberichte bis hin zum Schreiben von Reden. 

Dirk Rehberg: Unsere Geschäftsaktivitäten standen und stehen im Zeichen der Diversifikation: In der Anfangszeit lag unser Schwerpunkt vor allem auf der Bürobranche. Heute sind wir wesentlich breiter aufgestellt und auch in den Bereichen Banken, Industrielle Dienstleister, Chemie, Telekommunikation und Bildung aktiv. 

Wie können Sie Experten in so vielen verschiedenen Bereichen sein?

Sylvia Lettmann: Unsere Kunden sind die Experten in ihrem Fachbereich – und wir sind Experten darin, ihre relevanten Theman zu formulieren und an ihre Zielgruppe heranzutragen.

Dirk Rehberg
: Bei vielen Unternehmen, die bislang noch keine oder wenig Öffentlichkeitsarbeit betrieben haben, besteht die Erkenntnis "Wir müssten eigentlich mal was machen". Aber was sie konkret unternehmen sollten und welchen Nutzen sie daraus haben, ist ihnen häufig noch unklar. Hier kommen wir ins Spiel: Wir analysieren die Situation des Unternehmens sowie dessen Ziele und leiten daraus mögliche PR-Maßnahmen ab. 

Öffentlichkeitsarbeit bringt doch sicher einen hohen Aufwand mit sich?

Dirk Rehberg: Der Zeitaufwand für die Erstellung von Texten – auch komplizierter Natur – ist für die Unternehmen nicht so groß wie man erwarten könnte. In der Regel führen wir mit einem Gesprächspartner ein Interview – das kann auch telefonisch erfolgen. Der Aufwand für Abstimmung und Änderungen ist in der Regel sehr gering.

Sylvia Lettmann: Viele unserer Kunden bieten Lösungen oder Dienstleistungen an, die hochgradig erklärungsbedürftig sind. Eine der größten Herausforderungen für sie ist die korrekte und vollständige Vermittlung ihrer Botschaften an ihre Kunden. Schalten sie Bene Kom ein, so werden ihre komplexen Lösungen und Dienstleistungen häufig erstmals in eindeutige Worte gefasst. Das erleichtert die Vermittlung der gewünschten Inhalte sowohl intern als auch extern – und spart nach einem gewissen Initial-Aufwand viel Zeit durch stringente, klare Kommunikation und Vermeidung von Missverständnissen.  

Welche Maßnahmen empfehlen Sie Unternehmen?

Dirk Rehberg: Es gibt nicht die eine Empfehlung, jedes Unternehmen hat individuelle Angebote und Zielgruppen und eine ganz eigene Marktpräsenz. Als besonders effektiv haben sich ganzheitliche und damit mehrstufige Konzepte erwiesen, die gut aufeinander abgestimmt sein sollten: Der Bekanntheitsgrad eines Unternehmens steigt durch regelmäßige Pressearbeit. Hierdurch angeregte Interessenten informieren sich in der Regel anhand des Internetauftritts weiterführend. Dort sollten sie eine professionelle und informative Präsentation ebenso wie persönliche Ansprechpartner vorfinden. Kommt es zum Gespräch, so ist es von Vorteil, wenn Vertriebsbeauftragte detailliertes Informationsmaterial als Gedächtnisstütze übergeben können. Und bestehende Kunden können beispielsweise mit Newslettern über neue Angebote informiert und so an das Unternehmen gebunden werden. 

Sylvia Lettmann: Eine solche Kommunikation wirkt auch nach innen: Mitarbeitern werden die Stärken ihres Unternehmens bewusster, sie identifizieren sich mit den Leistungen und tragen dies offensiv nach außen. Ebenso wichtig ist der Dialog mit den Zielgruppen. Aus diesem Grund unterstützen wir auch beim Aufbau und der Durchführung von Arbeitsgruppen oder Beiräten. Wir analysieren die Problemlage anhand intensiver Vorab-Gespräche mit den Teilnehmern, stellen eine Tagesordnung auf, organisieren die Sitzungen und erstellen ein Protokoll inklusive Aufgabenliste.

Welche Ziele haben Sie für 2012?

Sylvia Lettmann: Es gibt viele Unternehmen, die ihre Marktposition mit kontinuierlicher Öffentlichkeitsarbeit deutlich verbessern könnten. Versuche, das mit eigenen Ressourcen zu realisieren, scheitern allerdings meist am hektischen Arbeitsalltag. Diese Unternehmen möchten wir verstärkt dabei unterstützen, ihren PR-Bedarf professionell zu decken. 

Dirk Rehberg: Doch bei vielen Unternehmen gilt es zunächst, das Bewusstsein für diesen Bedarf überhaupt zu wecken. Wenn der Kunde erst einmal die Notwendigkeit einer ganzheitlichen und regelmäßigen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  erkannt hat und die ersten Schritte mit uns gegangen ist, setzt er diesen Kurs in der Regel auch fort. Denn wir arbeiten nach einer kurzen Kennenlernphase relativ autark und bieten ihm alle Dienstleistungen aus einer Hand. So ist der Aufwand für den Kunden vergleichsweise gering – bei größtmöglicher Effektivität.